Project KeinMärchen: Eine Kampagne gegen Kindesmisshandlung

KeinMärchen: Eine Kampagne gegen Kindesmisshandlung

MultiMediaArt, 2013

Über KeinMärchen: Eine Kampagne gegen Kindesmisshandlung

KeinMärchen ist eine Kampagne gegen Kindesmisshandlung. Jahr für Jahr werden ca 800 Kinder körperlich und seelisch Misshandelt. Die Dunkelziffer ist jedoch erheblich höher: 10.000. Ziel dieser Kampagne ist dieser Dunkelziffer entgegen zuwirken und Menschen dazu aufzufordern sich bei Verdacht zu melden. Die Zielgruppe dieser Kampagne sind 11-14 jährige, da in diesem Alter die Anzahl an Misshandlungen am höchsten ist. Aufklärung zu diesem Thema passiert mit Hilfe der Geschichte von Rotkäppch...

KeinMärchen ist eine Kampagne gegen Kindesmisshandlung. Jahr für Jahr werden ca 800 Kinder körperlich und seelisch Misshandelt. Die Dunkelziffer ist jedoch erheblich höher: 10.000. Ziel dieser Kampagne ist dieser Dunkelziffer entgegen zuwirken und Menschen dazu aufzufordern sich bei Verdacht zu melden. Die Zielgruppe dieser Kampagne sind 11-14 jährige, da in diesem Alter die Anzahl an Misshandlungen am höchsten ist. Aufklärung zu diesem Thema passiert mit Hilfe der Geschichte von Rotkäppchen und dem bösen Wolf. Trotz der Darstellung von Puppen wird auf jedliche Verniedlichung verzichtet und die brutalität körperlicher Misshandlung zur Schau gestellt.

Neben der visuellen Erzählung der Geschichte durch Fotos, verfasste ich noch einen Text der in einer Broschüre parallel zu den Bildern geschrieben steht:

Es war einmal ein gar hübsches Kind. Es war sehr beliebt und zog mit seiner aufgeweckten Art alle Blicke auf sich.

Das kleine Naivchen wusste noch nicht viel von der Welt, aber es war sehr wissbegierig und unendlich neugierig. Es wollte alles und jeden kennenlernen.

Eines Tages, als es mal wieder auf Erkundung war, traf es eine ganz außergewöhnliche Gestalt. Sie war sehr nett zu dem jungen Ding und die beiden wurden bald Freunde.

Doch jedes mal wenn das Wesen wieder ging fühlte sich das Kind verängstigt und verwirrt. Es dachte viel über sich und seine neue Bekanntschaft nach und zog sich immer mehr von seinen anderen Freunden zurück.

Es konnte mit keinem über sich und die Gestalt reden. Es machte sich Gedanken, was passieren würde, wenn es jemand erfährt und versteckte sein Sorgengesicht unter einer Maske.

Das Kind wusste nicht, dass es in Ordnung ist, wenn man sich jemanden anvertraut und dass man keine Maske tragen muss. Es wusste nicht, dass es Hilfe für ihn gibt. Es wusste ja auch nicht, dass es nicht in Ordung ist zu sagen: „Ich habe dich zum Fressen gern!“

Visuelle Eindrücke

Puppe Rotkäppchen

Puppe Der Böse Wolf

Plakat

Hör zu!
Hör zu!

Plakat

Schau nicht weg!
Schau nicht weg!

Plakat

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Mitwirkende

Anonyme Person