Project Masterthesis: Leading Creative People

Masterthesis: Leading Creative People

MultiMediaArt, 2012

Über Masterthesis: Leading Creative People

Der stetige gesellschaftliche Wandel der letzten Jahre beeinflusste und veränderte parallel das Arbeitsumfeld moderner Organisationen, welches sich von nun an durch teambasierte autonome Arbeitsprozesse, flexible Arbeitszeiten, der Entkopplung und Dezentralisierung des Arbeitsortes sowie dem zunehmenden Einsatz technologischer Hilfsmittel, auszeichnet. Die vermehrte Zentralisierung des Wissens der Gegenwartsgesellschaft verschärfte Konkurrenz-, Leistungs- und Zeitdruck und kürte demzufolge Kr...

Der stetige gesellschaftliche Wandel der letzten Jahre beeinflusste und veränderte parallel das Arbeitsumfeld moderner Organisationen, welches sich von nun an durch teambasierte autonome Arbeitsprozesse, flexible Arbeitszeiten, der Entkopplung und Dezentralisierung des Arbeitsortes sowie dem zunehmenden Einsatz technologischer Hilfsmittel, auszeichnet. Die vermehrte Zentralisierung des Wissens der Gegenwartsgesellschaft verschärfte Konkurrenz-, Leistungs- und Zeitdruck und kürte demzufolge Kreativität und Innovation zu den neuen erfolgskritischen organisationalen Einflussfaktoren. Wissensarbeitende transformieren folglich zu Kreativarbeitenden, deren wichtigste Ressource – die Kreativität – als sensibles Gut, ebenso sensible Betreuung beansprucht und infolgedessen neue Kompetenzen und Anforderungen an Führungskräfte stellt. Die vorliegende Masterthesis widmet sich der Frage, wie Kreativarbeitende im organisationalen Kontext geführt werden können. Es wird versucht das komplexe System der ineinandergreifenden Beziehungen von Gesellschaft und Organisation, mit deren MitarbeiterInnen und Führungskräften, anhand von Literaturarbeit zu analysieren und dissoziieren, um basal dessen, Methoden und Maßnahmen zum Führen Kreativarbeitender diskutieren zu können. Hierzu werden zu Beginn, aufgrund ihrer häufigen synonymen und fungiblen Verwendung, die Begrifflichkeiten Management und Leadership durch eine historische Aufarbeitung mit anschließender faktorieller Zuordnung, basal einem Modell frei nach Robert Dilts neurologischer Ebenen, abgegrenzt. Anschließend wird das Paradigma der Wissensgesellschaft als Gegenwartsgesellschaft aus organisationaler Perspektive diskutiert, um die Wissensarbeit zu definieren und folglich die Charakterisierung der Wissensarbeitenden vorzunehmen. Basal derer sowie Teresa Amabiles Komponentenmodell, wird die, für diese Arbeit essenzielle, Definition der Kreativarbeitenden abgeleitet, sowie deren Wesenszüge mit den Phasen des kreativen Prozesses verschränkt um in weiterer Folge die faktorielle Identifikation anhand des Modells frei nach Robert Dilts, als Management- und/oder Leadership-Phase vorzunehmen. Resultierend dieser komplexen Verschränkung ergibt sich ein klares Bild, in welchen Phasen des Kreativ-Prozesses als Führungskraft agiert werden kann, um weiter Methoden und Maßnahmen des Leadership zu diskutieren und folglich zu beantworten, wie Kreativarbeitende im organisationalen Kontext geführt werden können.

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