Project GinSonic

GinSonic

MultiMediaArt, 2009

Über GinSonic

Kurzfassung Thesis (Abstract) Um den Beruf des Musikers/der Musikerin hat sich seit der Erfindung der Tonträger ein ganzer Markt um die Verwertung und Vermarktung dessen/deren geistigen Eigentums entwickelt. Ein entscheidender Einschnitt der Umstrukturierung, der Reorganisation und Neuorientierung fand durch die Etablierung digitaler Formen der Musik statt. Die in erster Instanz durch die CD definierte digitale Form von musikalischen Aufzeichnungen löst sich im Prozess der digitalen Revolu...

Kurzfassung Thesis (Abstract)

Um den Beruf des Musikers/der Musikerin hat sich seit der Erfindung der Tonträger ein ganzer Markt um die Verwertung und Vermarktung dessen/deren geistigen Eigentums entwickelt. Ein entscheidender Einschnitt der Umstrukturierung, der Reorganisation und Neuorientierung fand durch die Etablierung digitaler Formen der Musik statt. Die in erster Instanz durch die CD definierte digitale Form von musikalischen Aufzeichnungen löst sich im Prozess der digitalen Revolution von ihrem materiellen Körper, um immer mehr in der Gestalt eines virtuellen Gutes den RezipientInnen durch neue digitale Kommunikationswege immer und überall zur Verfügung zu stehen. Diese Entwicklung hat vor allem Auswirkungen auf die RezipientInnen, die sich in einer medialen Welt des Überflusses zu Recht finden müssen, was die Wertigkeit von Produkten der Unterhaltungsindustrie neu definiert. Die ökonomischen Auswirkungen dieses kulturellen Wandels und der Streit um geistiges Eigentum haben diesen Prozess zu einem Politikum gemacht. Eine neue Generation von Web-Natives wächst heran, die Information jeglicher Art als fixen Bestandteil eines Netzwerkes kennt und sich nicht mehr vorstellen kann, Informationseinheiten in einer Schachtel verpackt zu kaufen. Dieser resolute Wandel fordert Opfer aber bietet auch Möglichkeiten, welche diese Arbeit aufzuzeigen versucht und dabei Ansätze liefert wie auch mit freiem Content im Sinne des Webs geistiges Eigentum kommerziell verwertet werden kann

Werkkonzept

Glaubt man den Ausführungen von Medienexperten, die sich auf jüngste Entwicklungen und der Schaffung von alternativen Ansätzen zu einer kommerziellen Verwertung der Produkte der Unterhaltungsindustrie verschrieben haben, scheint die Zukunft von einheitenbasierten Verkaufssystemen vorüber zu sein oder sich zumindest in naher Zukunft auf ein Minimum zu reduzieren. Mit dem praktischen Teil meiner Diplomarbeit werde ich genau an diesem Punkt ansetzen und ein Werk gestalten, welches aus zwei wesentlichen in Wechselwirkung zueinander stehenden Teile besteht.

Der erste Teil wird als Audioarbeit mit dem Erstellen eines Musikstückes nach speziellen Kriterien und der Entwicklung einer Signation bestehen. Beim zweiten Teil geht es um das Erstellen einer Applikation bzw. eines Audio-Webstreams (vgl. Webradio), einer Dienstleistung, die es dem User erlaubt Musik gratis und unkompliziert zu konsumieren.

Visuelle Eindrücke

Hörproben