Das fotografische Porträt
MultiMediaArt
WERK

Die Fotografien wurden im Zeitraum Mai 2008 - Januar 2009 in einem Münchner Waschsalon angefertigt. Sie zeigen verschiedenste Menschen die an diesem Ort aufeinandertreffen. Für ca. eine halbe Stunde sind sie gezwungen den Raum miteinander zu teilen. Zumeist findet kaum eine Kommunikation zwischen den Besuchern des Salons statt. Als Fotograf bin ich mehr als ein passiver Beobachter. Viele Menschen treten in Aktion, posieren für die Kamera fühlen sich beobachtet oder verwickeln mich in ein Gespräch. Durch mein Einmischen in die Szenerie kann es zum Austausch kommen. Die Arbeit, eine Milieu- und Athmosphärenstudie ist in einem Fotoband zusammengefasst.

THEORIE

Im klassischen Sinne will das Porträt den Menschen in seinem Wesenskern erfassen und diesen sichtbar machen. Ob dieser Anspruch im fotografischen Porträt noch erfüllt werden kann, ist nicht eindeutig zu beantworten. Bald jedoch wird klar, dass dieser Anspruch nicht länger eine notwendige Bedingung des Porträts sein kann. Der Fotograf und der Darzustellende entscheiden darüber wie nah wir der abgebildeten Person kommen. Dieser Prozess kann als ein Vorgang des Kennenlernens beschrieben werden. Doch wer ist die Person der wir auf einer Fotografie begegnen? Wir schenken einer Fotografie ein hohes Maß an Vertrauen eine objektive Repräsentation der Wirklichkeit zu sein. In ihren beschränkten Möglichkeiten und durch unser Vertrauen gelingt es in einer Fotografie eine glaubhafte Illusion der Wirklichkeit zu erzeugen. Sie wird zur Bühne des Porträtierten, der Fotograf ist dabei der Regisseur. Wir können niemals ganz darauf vertrauen was uns eine Fotografie über einen Menschen erzählt.

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WERK

Die Fotografien wurden im Zeitraum Mai 2008 - Januar 2009 in einem Münchner Waschsalon angefertigt. Sie zeigen verschiedenste Menschen die an diesem Ort aufeinandertreffen. Für ca. eine halbe Stunde sind sie gezwungen den Raum miteinander zu teilen. Zumeist findet kaum eine Kommunikation zwischen den Besuchern des Salons statt. Als Fotograf bin ich mehr als ein passiver Beobachter. Viele Menschen treten in Aktion, posieren für die Kamera fühlen sich beobachtet oder verwickeln mich in ein Gespräch. Durch mein Einmischen in die Szenerie kann es zum Austausch kommen. Die Arbeit, eine Milieu- und Athmosphärenstudie ist in einem Fotoband zusammengefasst.

THEORIE

Im klassischen Sinne will das Porträt den Menschen in seinem Wesenskern...

Team
Sebastian Lumer
MMA Diplom 2004
Aufgaben: Fotografie, Konzept
Michael Manfé
Mitarbeiter
Aufgaben: Betreuung
Tags
Fotografie Diplom
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