Project Mit einer Menge Fantasie

Mit einer Menge Fantasie

MultiMediaArt, 2008

Über Mit einer Menge Fantasie

Allgemeine Informationen: Der Kurzfilm von Anne Bauchinger mit dem Titel "Mit einer Menge Fantasie" wurde im Rahmen des Qualifikationsprojekts 1 während des 2.Semesters bei MultiMediaArt, im Zeitraum von Jänner bis Ende Mai konzeptioniert und Umgesetzt. Die Produktion fand Großteils in Wien in der Wohnung einer Freundin statt. Weitere Drehorte waren ein Kaffee in Wien Namens „Rüdigerhof“ und im eigenen Garten. Beweggrund: Ich stellte mir oft die Frage, was wir in unserem Leben eigentl...

Allgemeine Informationen:

Der Kurzfilm von Anne Bauchinger mit dem Titel "Mit einer Menge Fantasie" wurde im Rahmen des Qualifikationsprojekts 1 während des 2.Semesters bei MultiMediaArt, im Zeitraum von Jänner bis Ende Mai konzeptioniert und Umgesetzt. Die Produktion fand Großteils in Wien in der Wohnung einer Freundin statt. Weitere Drehorte waren ein Kaffee in Wien Namens „Rüdigerhof“ und im eigenen Garten.

Beweggrund:

Ich stellte mir oft die Frage, was wir in unserem Leben eigentlich bewusst wahrnehmen. Warum nehmen wie genau diese Person war und eine andere nicht? Oder warum nehmen wir kleine Handlungen und Gesten der Menschen kaum mehr wahr? Wenn man einen Raum betritt, wie viel bemerken wir und was bleibt eigentlich alles nicht wahrgenommen? Wie viele Menschen verwenden ihre Fantasie im täglichen Leben, so wie wir es getan haben, als wir noch Kinder waren?Genau diese Fragen brachten mich auf meine Konzeptidee.

Die Idee:

Das Bewusste Wahrnehmen steht aus diesem Grund im Vordergrund meiner Idee. Ein weiterer Punkt besteht darin, alltägliche Situationen verschiedener Menschen in diversen Handlungen darzustellen. Ich will die Aufmerksamkeit der Zuseher auf diese von uns kaum mehr wahrgenommenen kleinen Handlungen lenken, und damit zeigen, dass diese kleinen Gesten unserer Mitmenschen besonders interessant und aufregend sein können, wenn man ihnen nur Beachtung schenkt. Ebenso steht im Mittelpunkt meiner Arbeit die kreative Seite - die Fantasie eines jeden Menschen. Diese wird in Form von Fantasiewesen und Gegenständen in den Film eingebaut zum Beispiel als Form von Pappkartontieren oder Krepppapierblumen.

Ein besonders wichtiges Element im Film spielt der berühmte „rote Faden“. Dieser ist das entscheidende Verbindungselement. Er wurde surreal in die einzelnen Szenen eingebaut. Dieser Rote Faden wird in der ersten Szene von einer jungen Frau gestrickt. Da nicht wirklich eine Verbindung der einzelnen Szenen besteht, dient der Faden als Zusammenhalt und als Geschichtenerzähler. Er soll auch als Metapher dafür stehen, dass viele Menschen, obwohl sie es nicht wissen in unterschiedlicher Weise im täglichen Leben miteinander verbunden sind.

Durch die einzelnen Räumlichkeiten, in denen sich die Darsteller befinden möchte ich unterschiedliche Stimmungen ausdrücken und deshalb wurden die Lokations in unterschiedlichen Farben gestaltet. Die Räume wurden so inszeniert, dass sie zu den kleinen Geschichten der Menschen passen, sie sollen auch Fantasie vermitteln.

Technische Umsetzung:

Es wurde ein Stop Motion Film gestaltet mit sechs unterschiedlichen Szenen. Alle Szenen wurden mit Fotografie umgesetzt. Die Fotos bei meinem Stop Motion Film wurden mit einer Spiegelreflexkamera der Marke Nikon 70S und einer Canon 40D gemacht. Die zentrale Eigenschaft bei einem Stop Motion Film ist, dass leblose Gegenstände im Film zum Leben erweckt werden können. Mittels dieser Technik war es mir möglich diese Fantasie umzusetzen. Besonders wichtig war das Stativ, ohne diesem wäre die Umsetzung nie möglich gewesen. Auch das Lichtequipment war besonders wichtig bei der Inszenierung der Szenen. Zur Weiterverarbeitung des Rohmaterials wurde das Programm After Effects benutzt.

Visuelle Eindrücke